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Feb 09
2009

der Tod am Donaukanal (plus Biber)

Posted by kaeau in winterwienphotosnaturhdrifotos

Heute Nachmittag gab`s Zeit, um mal wieder so richtig spazieren gehen zu können, und da so richtig spazieren gehen ohne so richtig auch Fotos zu machen mir zwar eh nett, aber trotzdem auch so richtig unerfüllt vorkommt, wird aus Teufel komm raus geknipst, währenddessen..

 Nun, die Welt hält ja ständig Überraschungen bereit. Und das sollte auch oftmals nicht undokumentiert bleiben.

Die Überraschungen, und ähnlisches, erhält man natürlich auch erst, wenn man ein wenig abseits herumklettert, und da gibts ums Eck einige Gelegenheiten,  bei denen Wien schon recht sumpfig wird.

 Wasser, Schlick und Schlamm, Steine und Plätschern. Schön, wenn man das vor der eigenen Haustür hat.


 Soweit so gut, alles noch im Rahmen, aber dann.. ich dachte mir schon, was das soll. Zuerst kam es mit vor, als hätte jemand willkürlich mit ner Axt Bäume umgehackt, Vandale und Verdammnis für den Wildwuchs. Manchmal auch nur Halb. Aber dann, nachdem die  Stellen immer unmöglicher wurden, um dort noch nen beherzten Axthieb anzubringen, bliebt nur mehr eine Möglichkeit, eigentlich: Biber. Das kann schon sein, vielleicht hat einPack juvinaler Nagetiere mit seltsamen Schwänzennen Partyausflug gewagt, die Donauau verlassen um mal so richtig in der Groszstadt auf den Putz zu hauen. Beziehungsweise die zu gelben Zähne ins Holz. 

Vielleicht irre ich mich auch. Das kann natürlich sein, und es war alles ganz anders. Allerdings: ich behaupte die Spuren sind eher in Richtung Verdacht weisend. Biber-Attacke. Schön, wenns wahr ist, dasz es das noch gibt, heutzutage! (Die dürfen das ja, die wurden so gemacht.)

 

Zurück in der Zivilisation, auch wenn die eh die ganze Zeit nur ein paar Schritte entfernt war.

Die Zeichen sind untrüglich: Back to Civilization! (Und ich mein das jetzt hier gar nicht Computerspiel-mässig.)

Schnell über die Brücke, samt Überblick. Und ja. Es wird Abend. Wiedermal.

Fürn Notfall, ein Schiff. Ach, ich hätt ja wirklich gern ein Schiff, und sei es so ne Rettungszille der Gemeinde Wien.  Nur ein kleines Segel dazu.. ach, anyway. Am anderen Ufer findet man Zeugs, Mengen an Zeugs, eigentlich sollte man Müll dazu sagen.Im gesamten nicht mal ein Photo wert, allerdings im Einzelen.. nun, ich lass es für sich sprechen, und schliesz mich an:

Ja, wer stirbt schon gern unter Palmen? (Wobei sich natürlich die Frage sofort in den Kopf schleicht, wer denn woanders das im Gegenteil ausgesprochen gern tut. Blöder Titel. Ich glaub es ist ein Schmuse-Roman).

 Naja, wie dem auch sei,lassen wir das unbeantwortet. Und was der Vater denn damit zu tun hat, weisz ich sowieso nicht. Da geh ich lieber heim, aber echt!

Und mach noch paar Fotos am Weg, also Foto-Sources, um hinterher den ganzen Abend lang HDRIs zu schnitzen. Aber echt! Nur nicht den Kopf verlieren! (So wie das arme Taubenviech, das da im Brückengitter rumhängt, wahrscheinlich grad zurück aus der Südsee, sich dort gedacht, nee, hier nicht, , sind ja Palmen über mir, hör auf deinen Papa, Heimreise, Hinrichtung (Fuchsgebiss oder Katzenkralle, freie Wahl), alles gut. )



So, genug für heut. Wirklich genug. Und jetzt Arbeit.Denn das macht ja bekanntlich das Leben süsz. Na dann..

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Feb 05
2009

als die Nacht kam (HDRI Fotos)

Posted by kaeau in wienphotosnachthdrifotosdonau

Wiedereinmal, wie üblich, ein kleiner Ausflug und ein wenig herumspazieren, diesesmal als es dunkel wurde. Aber das kann ja einen Seemann nicht erschüttern, oder Photographen, oder was auch immer, in dem Zusammenhang.

 Ich mag das ja. Die Nacht spielt schön mit Licht und Nicht-Licht, nein, ich erfinde hier keine neuen Wörter für Schatten, denn der Schatten braucht etwas zum geworfen werden, wobei in der Nacht das Dunkel oft einfach antriebslos in den Ecken herumhängt, lungert und die Zeit tot schlägt. Im übertragenen Sinn, denn uns Menschen bleibt da nur zu hoffen, dasz das der Dunkelheit niemals gelingt. Tja, wo war ich? Ach ja, dort. Wiedermal. Reichsbrücke, Wien, Donau, gegen Ende des Tages. Zumindest nach normalen Maßstäben.

 


Ja, dann gings flott, ein Meeting eine gute Diskussion über das potentielle (meine Ansicht) oder das sowieso kommende (Gegenüber) Ende der Welt. Da will ich aber die Details denjenigen ersparen, die das hier lesen. Das wäre nämlich zu lang, so übergangsreich und überhaupt für Aussenstehende komplett unnachvollziehbar. Irgendwie.

 

Kirchen haben beleuchtet echt was Heiliges. Das musz man ihnen lassen. Wahrscheinlich gehört das zum Jobprofil. Gesucht: Kirche, bitte nicht zu jung, gut beleuchtet und standhaft, sowohl physisch als auch in geistiger Hinsicht. Verfügbarkeit aussen 24 / 7, innen je nach Vertrag und Konvention. Oder so.

 

 Richutng heimwärts, ein Katzensprung, wenn da nicht die ganzen Zwischenstopps wären. Zum Beispiel die Telephonzelle, eine Instanz der Kommunikation, hier ins mittlerweile schon nächtliche Ambiente entfleucht. Ich mag ja Telefonzellen, allerdings wahrscheinlich nur aus nostalgischen Gründen. Wie damals hald, wisst ihr, alte Leute wie ich können sich noch lebhaft an eine Zeit vor Handies und Smartphones erinnern. Ja, damals wurden diese Dinger sogar noch wirklich alltäglich benutzt! Man stelle sich das vor, die Welt dreht sich wirklich ganz schön schnell (Um genau zu sein bei uns mit so ungefähr 1000 Kilometer pro Stunde Richtung Osten.).

 


Dann noch bisserl am Kolonitzplatz im 3. abhängen und knipsen, dann reichts einem auch mal, schlieszlich hat man Hunger und die Hunde bellen einen doch nur an, anstatt mit einem um die Häuser zu ziehen, und man geht heim.

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