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Mar 03
2009
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Der Frühling kommt. Unausweichlich. Zumindest die Tage stehen schon dafür und die Strassen sind voll von flanierenden Menschen. Zumindest im ersten Bezirk, zumindest auf den Promenaden und Hauptstrassen. Let´s blend in, und da ich heute sowieso was drucken lassen muszte, war ein Ausflug per pedes danach eigentlich sehr erfrischend. Ka, der Tourist, auf den Pfaden des Sightseeings. Und ein wenig im Abseits. Wie immer.


Oper und Albertina, klassisch. Erster Punkt auf der Urlaubs-Liste erledigt, und nach einem Intermezzo mit Poseidon und seiner Freundin (Hey, ICH wollt euch beide nicht stören, schau nicht so strafend, und auf mich zeigen ist sowieso nicht gerade der höflichste Zug, gut, als Gott kann man sich das wohl erlauben, aber trotzdem, pah, ausserdem, zieh dir mal was an, wir haben ja nicht mehr 300 vor Christus oder so, elender Biotopdümpler..) eine Stiege entdeckt. Ah, das ist ja gleich spannender, persönlich gesprochen.

Runter in den Burggarten um 2 Ecken und eine Anhöhe, immerhin.



Und was dem Poseidon seine Freundin ist, haben die 2, verborgen in den Seitennischen des Burggarten Areals auch verinnerlicht. Wie herzig. Wenn auch ein Herz aus Stein, aber ich glaub es schlägt in Inbrunst. (Warum ist heute alles so peotisch? - Ah, Frühling, kapier´s schon.)
Weg von Drave und Inn, wer auch immer die beiden sein mögen, durch Durchgänge durch, dafür sind die ja da, und plötzlich steht man hinterm Heldenplatz. Fast schon ein Wunder.

Jetzt ists aber genug Sightseeing Vienna, genug wiener K&K Romantik, viel interessanter ist ja meiner Meinung nach das zumindest halb-verborgene. Und das erreicht man nur über verwunschene Seitengassen.

Hier haben alte Schilder, im, heutzutage sagt man so, Retrolook, noch Hochsaison, und in den Hinterhöfen Wiens wuchern die Gestrüppe und der wilde Wein. Wie passend. Zwischen abblätternder Farbe und dem Tapezierer Stary gibt´s aber dennoch das glasige, das stahlhaft konstruierte. Modern und den Himmel auf die Erde holend. Zumindest als Reflektion.



Pause. In gesellschaft, auch wenn die Gesellschaft nichts davon merkt, vergesellschaftet zu werden. Ja, manchmal sind die Autos lauter als das Klicken der Kamera.

Gut, die Warnung erscheint mir sowieso Sinnhaft. Was das Stiegl Bier da mitzumischen hat, weisz ich nciht, meins wars nicht, ehrlich! Aber der stilisierte Becher erinnert mich (zumindest) an einen Totenkopf. Jolly Roger. Arrrrrgh.Aber wahrschienlcih nur wegen dem alten Bertholomew . Ich bin ja mit Pirates! aufgewachsen, ich kann da nix dafür.
Am Kunstforum Wien vorbei. Was man natürlich, als gelernter Stadtdokumentator (oder so) zu dokumentieren hat. (Warum gefallen mit heute diese Doppel-Formulierungen blosz so? Ist das auch das Wetter?)

Und rein, seitlich, zum Lessing, den Schande über mich, ich vergessen hatte zu fotografieren. Aberdas Holocaust-Denkmal nahm mich in Beschlag, und es gehört ja zu der Pflicht eines gewissenhaften Stadtdokumentators (Jaja, ich weisz), dieses Mahnmal festzuhalten. Es ist auch wichtig. Natürlich. Die aschegewordenen Schrecken dieser Endlösungs-Phantasien dürfen nicht vergessen werden. Und die Kerzen krümmen sich dazu.



Ja, zurück nach zu den Taxis, man hat ja Termine. Schnell noch nen Brunnen erwischen, gut, er läuft eh nicht weg, aber dennoch, ich lauf weg und deswegen, Bewegung, Eile, schnell, drum, eh erwischt und raus.
Somit wars das fürs erste, aber ehy, das ist nur Teil 1 der heutigen Abenteuer, more to come.. Wann? - SUBSCRIBE einfach zum RSS Feed , dann kriegste es alles instantly mit. Totally. Awesome. (Sorry)
Frühlingsrumstöbern 1




