Wiedereinmal, wie üblich, ein kleiner Ausflug und ein wenig herumspazieren, diesesmal als es dunkel wurde. Aber das kann ja einen Seemann nicht erschüttern, oder Photographen, oder was auch immer, in dem Zusammenhang.
Ich mag das ja. Die Nacht spielt schön mit Licht und Nicht-Licht, nein, ich erfinde hier keine neuen Wörter für Schatten, denn der Schatten braucht etwas zum geworfen werden, wobei in der Nacht das Dunkel oft einfach antriebslos in den Ecken herumhängt, lungert und die Zeit tot schlägt. Im übertragenen Sinn, denn uns Menschen bleibt da nur zu hoffen, dasz das der Dunkelheit niemals gelingt. Tja, wo war ich? Ach ja, dort. Wiedermal. Reichsbrücke, Wien, Donau, gegen Ende des Tages. Zumindest nach normalen Maßstäben.

Ja, dann gings flott, ein Meeting eine gute Diskussion über das potentielle (meine Ansicht) oder das sowieso kommende (Gegenüber) Ende der Welt. Da will ich aber die Details denjenigen ersparen, die das hier lesen. Das wäre nämlich zu lang, so übergangsreich und überhaupt für Aussenstehende komplett unnachvollziehbar. Irgendwie.

Kirchen haben beleuchtet echt was Heiliges. Das musz man ihnen lassen. Wahrscheinlich gehört das zum Jobprofil. Gesucht: Kirche, bitte nicht zu jung, gut beleuchtet und standhaft, sowohl physisch als auch in geistiger Hinsicht. Verfügbarkeit aussen 24 / 7, innen je nach Vertrag und Konvention. Oder so.

Richutng heimwärts, ein Katzensprung, wenn da nicht die ganzen Zwischenstopps wären. Zum Beispiel die Telephonzelle, eine Instanz der Kommunikation, hier ins mittlerweile schon nächtliche Ambiente entfleucht. Ich mag ja Telefonzellen, allerdings wahrscheinlich nur aus nostalgischen Gründen. Wie damals hald, wisst ihr, alte Leute wie ich können sich noch lebhaft an eine Zeit vor Handies und Smartphones erinnern. Ja, damals wurden diese Dinger sogar noch wirklich alltäglich benutzt! Man stelle sich das vor, die Welt dreht sich wirklich ganz schön schnell (Um genau zu sein bei uns mit so ungefähr 1000 Kilometer pro Stunde Richtung Osten.).



Dann noch bisserl am Kolonitzplatz im 3. abhängen und knipsen, dann reichts einem auch mal, schlieszlich hat man Hunger und die Hunde bellen einen doch nur an, anstatt mit einem um die Häuser zu ziehen, und man geht heim.
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