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Mar 01
2009
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Ein Besuch des naturhistorischen Museums in Wien ist ja sowieso grundsätzlich ans Herz zu legen, und hat man dabei noch die Kamera in der Tasche, bzw. im Endeffekt dann in der Hand, ist es umso sinnvoller. Ein Eintauchen in eine andere Welt, in HDR. Platsch.

Die dezente Begrüszung erledigt gleich mal der Horror aus der Tiefsee, in dem Fall Japanische Risenkrabbe, Riesendinger, die am Boden der Meere herumstacken und dort ertrunkene Seeleute naschen, bzw was sonst auch immer zwischen die zarten Beine gerät. Spannweite 3,5 Meter, ausgestreckt. Aber auch die kleineren Krabbenbrüder und Schwestern sind natürlich vertreten, wie sowieso alles aus dem Tierreich, von Taschenkrebsen bis zu Winkerkrabben , alles Party.


Quasi folgt man dem Lauf der Dinge, gut ich hätte mit den Einzeller beginnen sollen, aber ein unorthodoxer Einstieg ist mir ja genauso recht. Dennoch next in Line, die Insekten. Und da ich die 6-Beinigen Beister ja sowieso überaus schätze, können dort meine Augen glänzenals wärens Facetten. Von Gelbrandkäfer samt Nachwuchs bis zu Schmetterlingen, Fliegen, Ameisen, etc gibts alles in Grossformat. Noch dazu oftmals insziniert, Anthropoden -Theater. Und von den Einzellern blieb nur der Vortragssaal festgehalten. Die anderen sind einfach zu klein, man verzeihe.





Ein paar Ecken weiter, und nun ausserhalb der Reihenfolge, kam ein Highlight, staunen und Erfurcht meinerseits in begriffen. Ein echter Quastenflosser , der Prototyp unsereiner und Molche, Kröten, Eidechsen, Vögel und allem anderen Wirbelgetier mit eingenommen. Ein Moment, als ob man seinem Ur-hoch-wasweiszich Groszvater entgegentreten würde. Hallo Fisch, schön das es Dich gibt.


Ich nenn ihn Ferdinand, der Quastenflosser. Aber das ist nur intern, und wenn auch Namensgebungs-Rituale bei Fischen eh nicht so ziehen, so ist es dennoch in diesem Fall eine Form der Dankbarkeit. Prähistorisch zumindest. Oder so.
Ja, es gibt dort auch Lebendes, in Glas und Wasser, eine Abteilung mit Aquarien und Terrarien. Und dort laufen die Blattschneiderameisen fernab der von oben her erlaubten Pfade über die Aussenscheiben, um beim Waren nebenan mit frischen Schnittstücken zu versorgen. Und das viel zu flott, um dabei geknipst zu werden. Aber man musz es erwähnen, denn Ameisen sind wunderbar. Anyway. Ansonsten Lurche, Reptilien, Spinnen und Fische wie Piranhas , Bitterlinge oder Plötzen. Fast wie zuhause.

Tja, back to the dead Ones.
Und zurück durch die Zeit, wenn wir schon beim Quastenflosser waren. Skelette und Knochenfragmente liegen ja im Naturhistorischen Museum fast schon haufenweise herum, sei es Mensch, Wal oder Dodo .


Und manchmal werden diese Haufen ziemlich hoch. Dinosaurier-Technisch gesprochen. Da zittern die Hände, im wahrsten Sinn des Wortes. Was dann allerdings hinterher, fototechnisch, wiederum etwas unpraktisch ist. Tja. Man verzeihe.. Und das nicht nur, weil man erkennen muszte, dasz Dinosaurier und ein Uterus natürlich so gut wie gar nix miteinander zu tun haben. Achtung, Insider. Ja.

Überhaupt, teilweise ist der Ausflug sowieso eine Zeitreise, von den Anfängen der Erde über die Kohle in Lebenform bis zu, Urmensch, wie er so leibte und lebte.



Ansonsten hektarweise Ausgestopftes, von der Vogelwelt bis zur Super-Robbe, ne, Walross, eh klar. Eine Galerie, oder ein Tempel, der Taxidermisten. Was ja überhaupt einer der seltsamsten Berufe der Welt sein musz. Den ganzen lieben langen Tag Bäuche aufschlitzen und Glasaugen einsetzen, Felle gerben und Zähne polieren. Wohl nicht so populär unter Kindern wie Astronaut oderRennwagenfahrer. Aber immerhin, ich vermute es gibt mittlerweile mehr als, was weisz ich, Greissler oder Hufschmiede. Zumindest also mit Zukunftsperspektive. Ach, egal, was tut denn das zur Sache im Naturhistorischen Museum, naja, ausser dasz überall die Bälger stehen. Biologen-Geisterbahn, quasi.

Und Steine, Reihe um Reihe an Steinen, an denen, komischerweise, die Zeit auf einmal viel zu schnell zu vergehen scheint. Vielleicht liegt das allerdings auch an den Grundsatzdiskussionen, ob Quaderform oder Kugel das bessere Mineral darstellt. Wer weisz.

Kristall-Tauchen inklusive, in dem Fall Bergkristall. Ganz ohne Sauerstoffmaske und Flossen. Dafür mit einem Hauch von Sturkopf, eh klar, wie immer, damit man sich nciht den Kopf einrennt. - Hm, das verstehe jetzt Gott allein. Oder die Mineralogen. Immerhin sind das ja die, die Helme tragen.

Die Wahrheit dazu ist natürlich auch keineswegs in Marmor gemeisselt. Apropos. Ja, Mengen an Marmor, die gibt es auch dort..

Soviel zum Plattenwesen, danach blieb ja doch, neben EInbruchsplänen und Weltherrschaftsträumen samt Telekinetischen Versuchen nur mehr der Abgang,durch die Kuppel, vorbei amin alle Ewigkeit springenden Löwen (Fast schon ein Wahrzeichen, taxidermistisch) und raus in Regen und Nacht. Wiedersehn. Ja.


Until next time, i hope..
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